Qualitätsbericht KCITF NRW

Betriebsqualität

Zugbildung

Zugbildung

 Zum zweiten Mal wird im landesweiten Qualitätsbericht SPNV NRW die Zugbildung aller auswertbaren Linien dargestellt und analysiert.

Die Zugbildung befindet sich auf einem hohen Niveau.

Im Durchschnitt liegt die Zugbildungsquote im Jahr 2025 bei 97,7 %, im Jahr 2024 waren es 97,6 %. Somit ist diese geringfügig um 0,1 % Prozentpunkte gestiegen.

Entwicklung der Zugbildung

Wird die Zugbildung der Produktklassen betrachtet, haben die Regionalexpresslinien die niedrigste Quote von 97,3%.

Die Regionalbahnen weisen eine Zugbildungsquote von 97,7 % auf.

Die höchste Zugbildungsquote wird den S-Bahnen mit 98,8 % zugeschrieben.

Die RRX-Linien weisen mit einer Zugbildungsquote von 99,2 % im Jahresdurchschnitt überdurchschnittlich gute Werte auf. 

Die Hauptgründe für eine geringe Zugbildungsquote sind:

  • Fahrzeugstörungen (wie z.B. auf der Linie RB94)
  • Zugschwächungen aufgrund eines Mangels an vertraglich gebundenen Fahrzeugen (wie z. B. auf der Linie RB 64)
  • Probleme bezüglich der Fahrzeugverfügbarkeit (wie z. B. auf den Linien RE 3, RE 8, RE 10, RE 14, RB 31 und RB 39)
  • Fahrzeuge sind nicht betriebsbereit aufgrund von Vandalismusschäden (u. a. Verschmutzung/Graffiti)
     

Definition

Zugbildung

Die Zugbildung gibt den Anteil der Sitzplatzanzahl der durchgeführten Fahrten gegenüber der vertraglich vereinbarten Leistung an.

Technische Defekte an den Fahrzeugen können zu fehlenden Waggons oder Zugteilen bei einer Fahrt führen.

Auch durch Ersatzzüge kann es zu einem verringerten Platzangebot kommen.